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Big Brother am Adlerhorst

Drohnen sind nicht nur für Profiskifahrer eine Gefahr, sie können es auch für Vögel sein. Die ferngesteuerten Flug-Kameras bedeuten Stress für die Tiere, versprechen aber nicht nur spektakuläre Bilder, sondern auch Fortschritte für die Forschung.

Die Bilder, wie Marcel Hirscher während eines Skirennens fast von einer abstürzenden Drohne erschlagen wurde, die gingen um die Welt.

Quelle: YouTube/WolkeGraz

Doch Drohnen stehen auch in der Naturforschung auf einem Schmalen Grat zwischen Heilsbringer und Satanswerk. Sie können bisher undenkbare Einblicke in Greifvogelnester liefern, aber auch ein enormer Stressfaktor für Falke, Adler & Co. bedeuten.

Ich habe mit der Vogelwarte Sempach gesprochen, die an einer Drohnen-Studie arbeitet. Damit will sie herausfinden, wie sehr man Vögel mit ferngesteuerten Fluggeräten nerven darf, ohne ihnen dadurch zu schaden.

Ausserdem habe ich die rechtliche Lage untersucht. Drohnen dürfen nämlich an vielen Orten der Schweiz gar nicht gestartet werden. Die Landkarte ist voller Verbotszonen:

CH-Karte Flugverbotszonen
Die Flugverbotszonen für Drohnen. Karte: © Bundesamt für Landestopografie; Bearbeitung: chf

 

Bericht, erschienen in der «Tierwelt» vom 28. Januar 2016

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Veröffentlicht inNatur

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