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Casanova auf der Baustelle

Eigentlich wollte ich ja Töne. Pieptöne. Aus dem Einkaufszentrum. Mit Self-Checkout. Doch weder Migros noch Coop haben in Luzern solche Selbstbedienungsautomaten. Schön eigentlich. Immerhin hab ich noch eine Baustelle gefunden. Und ich mag Menschen in orangefarbenen Gewändern. Also habe ich mich entschlossen, ein (fiktives) Porträt über den Vorarbeiter hier zu machen. P wie Pesche Stadelmann steht auf seinem Namensschild. Und ich bin nicht sein erster Besucher vom MAZ heute. „Da waren vorhin schon zwei junge, hübsche Mädchen, die haben mir das Mikrofon vor den Mund gestreckt und mich fotografiert.“ Eigentlich findet Stadelmann das ganz OK. „Aber nächstes Mal sollen sie das vorher ankündigen, dann sag ich nicht so komisches Zeugs.“ Trotzdem hat er sich förmlich darum gerissen, mir darüber zu erzählen. Mitten im Baulärm.

Dann wird er unterbrochen. Es knirscht und knistert in seinem Walkie-Talkie:

Die weibliche Stimme im Baustellenfunk scheint ihn auf eine Idee zu bringen. Stadelmann will mich wohl verkuppeln. Oder zumindest seine Mitarbeiterin. Anstatt darüber zu reden, wie lange hier noch an der Kanalisation gearbeitet werden soll, oder wie der Verkehr mit der Situation zurechtkommt, versucht er, … naja, hören Sie selbst:

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Veröffentlicht inFreizeit

2 Kommentare

  1. Schönes, abruptes Ende. Das ist Storytelling mit Nachhall. Well done! Im Ernst: Ich finde Audios sehr fürs Web geeignet, auch wenn Videos viel verbreiteter sind. Grüess!

    • Matthias Gräub Matthias Gräub

      Merci Marc! Für das Kompliment und auch dafür, dass ich jetzt weiss, wie die Kommentarfunktion auf der Seite hier funktioniert 😉

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